Im Mittelpunkt stehen die Interessen und Bedürfnisse der Unternehmen. Die vordringliche Aufgabe besteht in einer geschickten Lenkung der kommunikativen Prozesse um ein Vertrauensverhältnis zwischen den Beteiligten aufzubauen, das es erlaubt, betriebsinterne Daten auszutauschen.
Wesentliche Aufgaben sind:
Das Anforderungsprofil erfordert eine fundierte Moderatorenausbildung und Erfahrung beim Coaching von auf längere Zeit angelegten Unternehmensnetzwerken. Um bei den Unternehmen auf Akzeptanz zu stoßen, werden technisches Verständnis und vertiefende Branchenkenntnisse über die Branchen, aus denen Unternehmen am Netzwerk teilnehmen, vorausgesetzt. Außerdem benötigt er eine hohe Kommunikations- und Teamfähigkeit. Personen, die dem Profil entsprechen, werden im Rahmen des ®LEEN Management System for Learning Energy Efficiency Networks zertifiziert.
Eine wichtige Rolle für das Funktionieren des Netzwerkes spielt der begleitende energietechnische Berater (LEEN). Zwischen ihm/ihr und den beteiligten Unternehmen muss ein Vertrauensverhältnis wachsen. Die Aufgabenabgrenzung zwischen energietechnischer beratender Begleitung und Moderation ist fließend. Je nach Kompetenz können auch Aufgaben aus dem Moderationsbereich hier angesiedelt werden.
Die wesentlichen Kernaufgaben des Ingenieurs sind:
Der energietechnische Berater (LEEN) muss über vertiefende Branchenkenntnisse über die Branchen verfügen, aus denen Unternehmen am Netzwerk teilnehmen und über Erfahrung in der Arbeit mit unternehmensübergreifenden Netzwerkstrukturen verfügen. Er muss deshalb bereits in ähnlichen Projekten gearbeitet haben. Außerdem sind kaufmännische und betriebswirtschaftliche Kenntnisse und Erfahrungen Voraussetzung. Personen die dem Profil entsprechen, werden im Rahmen des LEEN Management System for Learning Energy Efficiency Networks zertifiziert.
Die Ergebnisse der Initialberatung im einzelnen Betrieb sind die Basis für die Projektarbeit im Netzwerk. Bereits in dieser frühen Phase werden deshalb die Weichen für den Erfolg des Netzwerks gestellt. Je besser die von den Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Projektteam erarbeiteten Datenbasis ausfällt, je größer sind die Chancen, aus der weiteren Arbeit Gewinne für das Unternehmen zu generieren. Die Initialberatung wird in einem umfassenden Briefing vorbereitet und beinhaltet:
Der schriftliche Bericht sollte vom Projektteam mit der technischen und kaufmännischen Ebene und den Geschäftsleitungen in den Betrieben besprochen werden.
Aus dem Initialbericht leiten die Unternehmen ihre Maßnahmenplanungen ab. Diese bilden die Grundlage für die
Das gemeinsame Ziel setzt einen Benchmark mit anderen Netzwerken und erlaubt so den Vergleich verschiedener Netzwerke. Es ist wichtig für den gruppendynamischen Prozess im Netzwerk, da es die Identifikation der beteiligten Personen mit ihrem Netzwerk steigert. Die Motivation zur Umsetzung bei den teilnehmenden Betrieben wird gefördert, da die Zielsetzung die gegenseitige Verpflichtung etwas zu bewegen erhöht, und die betriebsinterne Argumentation für die Festlegung der Investitionsprioritäten unterstützt wird.
Das erste Treffen findet zum Projektstart statt. Es dient dem Kennenlernen der Beteiligten und der Vorbereitung der Initialberatungen. Das zweite Treffen findet in der Regel nach Abschluss der Initialberatungen statt.
Die wesentlichen Aufgaben dieses Treffens sind
Die weiteren Treffen beinhalten
Ein wichtiges Element des Erfahrungsaustausches ist der Austausch der Unternehmen untereinander. Hier ist es notwendig, dass "Räume" für den Erfahrungsaustausch geschaffen werden. Eine gute Möglichkeit hierfür sind Vorort-Termine in den Unternehmen in Verbindung mit den Treffen, bei denen gezielt Best Practice aus dem gastgebenden Unternehmen vorgestellt wird.
Die Teilnehmer treffen sich regelmäßig, im Schnitt alle 3-4 Monate. Die Treffen sind die Drehscheibe für den Erfahrungsaustausch. Um eine kontinuierliche Arbeit des Effizienz-Tisches und Lerneffekte bei den beteiligten Personen zu gewährleisten, muss das Unternehmen für die Dauer des Projekts einen festen Ansprechpartner benennen, der das Unternehmen vertritt. Von Vorteil ist zusätzlich die Benennung eines Stellvertreters je Unternehmen. Die Treffen sollten alternierend bei den beteiligten Unternehmen stattfinden